Infos für Vereine / VeranstalterInnen

Download Veranstaltungsbogen

Wir freuen uns über jeden Amberger Verein, jeden Verband und jede Einrichtung, welche die Jugendarbeit der Stadt Amberg unterstützen möchte, indem Sie sich am Amberger Ferienprogramm beteiligen. 

Es können digitale Angebote, Ausflüge, mehrtägige Veranstaltungen, Zeltlager, Freizeiten, Sportangebote, Führungen, Bastel- oder Schnupperkurse zu familienfreundlichen Preisen mit aufgenommen werden. Voraussetzung hierfür: die Kurse finden in den Oster-, Pfingst-, Sommer oder Herbstferien statt und sind auf die Zielgruppe Kinder und Jugendliche ausgerichtet. Zudem ist eine Barrierefreiheit der Angebote erwünscht.

Die Anmeldungen und Bezahlungsabwicklung kann entweder über die Kommunale Jugendarbeit und dem Ferienprogrammportal erfolgen oder der / die VeranstalterIn übernimmt dies selbstständig. 

Um Veranstaltungsvorschläge einzureichen, füllen Sie bitte den oben stehenden Veranstaltungsbogen aus und senden ihn schriftlich per Fax, Mail oder auf dem Postweg an die Kommunale Jugendarbeit. Nach Eingang Ihres Formulars setzen wir uns mit Ihnen in Verbindung.

Ein Hochladen für Ferienangebote ist bis zu den folgenden Fristen durch VeranstalterInnen möglich:

  • Osterferien: bis zum 09.03.22
  • Pfingstferien: bis zum 04.05.22
  • Sommerferien: bis zum 29.06.22
  • Herbstferien: bis zum 05.10.22

Sollten Sie kurzfristig nach Ablauf der Frist noch ein Angebot hochladen wollen oder haben Sie technische Fragen zur Ferienprogrammhomepage, dann nehmen Sie hierzu bitte mit  Frau Anita Leibl Kontakt auf.

Für Fragen zum Inhalt, zur pädagogischen und barrierefreien Gestaltung von Angeboten oder zu allgemeine Fragen durch VeranstalterInnen: Frau Nadine Gräml

Inklusion - Jetzt geht es los!

Liebe VeranstalterInnen im Amberger Ferienprogramm. Bereits die letzten Jahre war uns wichtig, die Inklusion in der Kinder- und Jugendarbeit zu fördern. Letztes Jahr erfolgte die SGB VIII-Reform. Dies bedeutet für Sie und für uns, dass nach §11 SGB VIII alle Angebote im Rahmen der Kinder- und Jugendarbeit grundsätzlich inklusiv gestaltet werden sollen:

㤠11 Jugendarbeit

(1) Jungen Menschen sind die zur Förderung ihrer Entwicklung erforderlichen Angebote der Jugendarbeit zur Verfügung zu stellen. (2) Sie sollen an den Interessen junger Menschen anknüpfen und von ihnen mitbestimmt und mitgestaltet werden, sie zur Selbstbestimmung befähigen und zu gesellschaftlicher Mitverantwortung und zu sozialem Engagement anregen und hinführen. Dabei sollen die Zugänglichkeit und Nutzbarkeit der Angebote für junge Menschen mit Behinderungen sichergestellt werden.“

Somit ist die Inklusion ab diesem Jahr kein Querschnittsthema mehr, sondern eine Grundvoraussetzung. Aus diesem Grund möchten wir Sie mit Informationen weiterhin unterstützen und stehen gerne bezüglich einer Beratung zur Verfügung.

Sie haben Bedenken, weil Sie keine sonderpädagogische Ausbildung, keine oder wenig Erfahrung im Umgang mit jungen Menschen mit einer zugeschriebenen Behinderung haben? Sie wissen nicht, ob Ihre personelle Ausstattung ausreicht? Sie sind unsicher, ob die Gruppendynamik beibehalten werden kann oder das Angebot passend ist?

Hier erhalten Sie die Empfehlungen der KoJa Amberg und der Lebenshilfe Amberg-Sulzbach e. V. zu der Gestaltung einer inklusiven Ferienfreizeit:

Download Empfehlungen Inklusion

Hier erhalten Sie den Fragebogen für Elterngespräche (zur Verfügung gestellt durch die OBA der Lebenshilfe Amberg-Sulzbach e. V. ):

Download Fragebogen

Hier können Sie sich ein kostenloses Buch des SJR Wiesbaden downloaden. Es beiinhaltet Tipps, Hilfestellungen, Vorlagen und Spielideen:

http://sjr-wiesbaden.de/wp-content/uploads/2020/09/Eure_inklusive_jugendorganisation_screen.pdf

Zudem haben Sie weitere folgende Möglichkeiten:

  • Wenden Sie sich an die Kommunale Jugendarbeit Amberg:
    • Wir sprechen gemeinsam über pädagogische Unterstützung, um eine Teilhabe Aller zu ermöglichen. Sprechen Sie uns im Vorfeld an. 
    • Kontakt: Nadine Gräml  
  • Wenden Sie sich an die Lebenshilfe in Amberg-Sulzbach e.V.:
    • Hier erhalten Sie Tipps zur barrierefreien Kursgestaltung und zu einer gelingenden Kommunikation zwischen Menschen mit und ohne Behinderung.
    • Die Lebenshilfe kann auch mögliche Begleitung durch eine geschulte Begleitperson mit den Eltern abklären. Diese Begleitung wird über die Pflegekasse abgerechnet.
    • Kontakt: Lebenshilfe Amberg-Sulzbach e.V., Hildegart Legat, Friedrich-Ebert-Str. 2a,
      92224 Amberg, Tel: 09621 / 308-1266,          
      Mail: hildegard.legat(at)lebenshilfe.de

Gerne können Sie auch Eltern mit Fragen zu diesem Thema und zur möglichen Teilnahme an diese Stellen weiter verweisen.

Fördermöglichkeit einer inklusiven Freizeit über Partnerschaft für Demokratie leben!

Sollten Sie ein eingetragener, gemeinnütziger Verein (e. V.) sein, haben Sie auch die Möglichkeit, eine Förderung für eine Inklusive Freizeit über Demokratie Leben zu erhalten. Die Fördersumme richtet sich nach Ihrem Angebot. Ich kann Ihnen diese Fördermöglichkeit nur empfehlen. Materialien für inklusive Spiele, Kosten für barrierefreie Räume, zusätzliche Ehrenamtliche, Fachkräfte der Offenen Hilfen, Referenten, sind nur einige Beispiele die im Rahmen einer inklusiven Ferienfreizeit über Demokratie Leben gefördert werden können.

https://demokratie-leben.amberg.de/index.php?id=foerderkriterien

Sind Sie daran interessiert, Ihre baulichen Hürden innerhalb Ihres Vereinsheims abzubauen, so kann ich Ihnen auch die Mikroförderung von Aktion Mensch empfehlen:

https://www.aktion-mensch.de/foerderung/foerderprogramme/1barriereweniger

Im Jahr 2022 gibt es vom BJR gesonderte Fördermittel, für neue Begegnungsmöglichkeiten in der Jugendarbeit. Hier können sehr unkompliziert Fördermittel über den Stadtjugendring Amberg abgegriffen werden:

https://stadtjugendring-amberg.de/service/zuschuesse/  (Das richtige Formular lautet: Interessensbekundung für Aktionen im Rahmen der Aktivierungskampagne)

Inklusini – der inklusive Methodenkoffer

Für kreative Abwechslung im Bereich der Inklusion in der Kinder- und Jugendarbeit sorgt nun Inklusini. Der kleine Koffer trägt eine bunte Methodensammlung sowie ein vielfältiges Spieleangebot in sich. Er zeigt Ehren- und Hauptamtlichen vielfältige Möglichkeiten, um deren Gruppenstunden und Angebote inklusiv zu planen, zu organisieren und umzusetzen. Natürlich hat er auch ein Materialpaket dabei. Diese beinhalteten Informationen und Tipps für das Gestalten einer inklusiven Gruppenstunde / Freizeit sowie Spielmaterial, um gleich kreativ loslegen zu können. Somit werden Sie dabei unterstützt, das Ziel zu verfolgen, dass alle junge Menschen teilnehmen können. Inklusini ist ein gemeinsames Projekt der Kommunalen Jugendarbeit und des Stadtjugendrings Amberg. Inklusini freut sich bereits auf seine Reise durch Amberg und kann sehr gerne durch Vereine, Verbände und Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit, kostenlos über den Verleih des Stadtjugendring Amberg oder der KoJa Amberg gebucht und abgeholt werden. Gerne können Sie auch vorab den Koffer ansehen / ausleihen, bevor Sie Ihre Gruppenstunde / Freizeit inklusiv gestalten. Hier können Sie den Inklusini buchen: https://stadtjugendring-amberg.de/verleih/verleihangebot-fuer-vereine-und-verbaende/

Rollstuhl Parcours

Erlebnis für ALLE. Rollstuhlfahren will gelernt sein. Der Alltag einer im Rollstuhl sitzenden Person ist gespickt mit zahlreichen Hindernissen. Um den Umgang mit Rollstühlen zu trainieren wurde der Rollstuhl Parcours entwickelt. Dieser besteht aus 5 Stationen, wie aus der Wippe, der Rüttelplatte, etc. Insgesamt stehen sechs Rollstühle zur Verfügung. Zwei speziell für Kleinkinder. Es ist ein Parcours für jeden, auch für jemanden, der einmal die Hürden kennenlernen möchte. So wird Inklusion greifbar. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer.

Der Rollstuhl Parcours kann kostenlos beim Stadtjugendring Amberg ausgeliehen werden. E-Mail: stadtjugendring@amberg.de, Telefon: 09621 101720

Juleica

Der Stadt- und Kreisjugendring, die Kommunale Jugendarbeit von Stadt und Landkreis und die Katholische Jugendstelle Amberg bieten im März und Oktober 2022 Jugendleiterschulungen an. Dabei setzen wir uns mit grundlegenden Themen der Kinder- und Jugendarbeit, somit auch der Inklusion in Theorie und Praxis auseinander. Die Juleica-Ausbildung ist die Basis für dein ehrenamtliches Engagement in der Jugendarbeit. Es werden rechtliches Basiswissen, Hintergrundinformationen, Methoden, Spiele sowie praktische Tipps zur Umsetzung der Jugendarbeit vermittelt. Die Inklusion spielt hierbei ebenfalls eine wichtige Rolle. Nach der Schulung sind die Ehrenamtlichen ausgebildete Jugendleiter_innen, verfügen über das nötige Know-How, können eigenständig Angebote der Jugendarbeit betreuen und erhalten die Juleica-Card, mit der sie bundesweite Vergünstigungen erhalten. Weitere Informationen: jugendarbeit.amberg.de/jugendarbeit/juleica/schulungen

Leichte Sprache

Wir bitten Sie, Ihre Angebote in möglichst einfacher Sprache zu verfassen. Sie helfen damit z.B. Personen, die nicht gut Deutsch sprechen, eine Lernschwäche oder Lese-Rechtschreib-Schwäche haben. Hierzu gibt es folgende Tipps:

Zu beachten

Erledigt?

Zu beachten

Erledigt?

Jeder Satz in eine neue Zeile

 

Verbot von Abkürzungen und Kurzwörtern

 

Keine Worttrennung am Zeilenende

 

Passiv vermeiden

 

Kurze Wörter und Sätze

 

Leicht verständliche Wörter

 

Trennung durch Bindestrich oder Medio-punkt

 

Negation vermeiden

 

Linksbündig

 

Möglichst keine Fremdwörter, wenn dann erklären

 

Gleiche Wörter für gleiche Dinge

 

Zwischenüberschriften erwünscht

 

Direkte Ansprache

 

Mit Bildern arbeiten

 

Relevante Informationen an den Anfang

 

Textprüfung durch Menschen aus der Zielgruppe (Kommunale Jugendarbeit unterstützt hier bei Bedarf und stellt Kontakte her)

 

(Auszug aus: https://lebenshilfe-amberg.de/hp1523/Buero-fuer-Leichte-Sprache.htm Kontakt: Büro für Leichte Sprache, Lebenshilfe Amberg-Sulzbach e. V., Haager Weg 19, 92224 Amberg Tel.: 09621/ 308-1300 oder 0151 540 58 421 E-Mail: leichtesprache(at)lebenshilfe-amberg.de )

Wir freuen uns, gemeinsam mit Ihnen die Förderung der Teilhabe aller junger Menschen umzusetzen!

Sie haben weitere Fragen zu dem Thema Inklusion? Dann steht Ihnen Nadine Gräml für Rückfragen zur Verfügung.